Konvertieren Sie Ihre AVIF-Dateien mühelos in das kompatible PNG-Format, ohne an Bilddetails zu verlieren.
AVIF basiert auf dem AV1-Videocodec und erreicht gegenüber JPEG eine um 30–50 % bessere Kompression bei gleicher visueller Qualität. Trotz dieser Vorteile stößt das Format in der Praxis an Grenzen. Software wie Adobe Illustrator, ältere Versionen von Microsoft Office oder viele Content-Management-Systeme können AVIF-Dateien schlicht nicht einbinden. Ebenso scheitert der Versuch, eine AVIF-Datei in einem Vorschaufenster unter Windows 10 zu öffnen, ohne zusätzliche Codecs installiert zu haben.
PNG löst dieses Kompatibilitätsproblem vollständig: Jedes Betriebssystem, jeder Browser, jedes Grafikprogramm der letzten zwei Jahrzehnte unterstützt PNG nativ. Der Kompromiss ist eine deutlich größere Dateigröße — aber für den Arbeitsalltag überwiegt die universelle Einsetzbarkeit oft.
1. AVIF-Datei hochladen: Ziehen Sie die Datei per Drag & Drop auf die Upload-Fläche von Pixes.app oder klicken Sie, um den Dateidialog zu öffnen. Mehrere Dateien gleichzeitig sind möglich — sinnvoll, wenn Sie etwa eine ganze Produktfotoserie aus einem AVIF-freundlichen Kamera-Export konvertieren möchten.
2. Ausgabeformat und Optionen prüfen: PNG ist standardmäßig voreingestellt. Die Transparenz wird automatisch beibehalten — bei Logos, Icons oder Screenshots mit Alpha-Kanal ein entscheidender Vorteil. Wer die Dateigröße reduzieren möchte, kann anschließend unseren PNG-Kompressor nutzen.
3. Ergebnis herunterladen: Die fertige PNG-Datei steht innerhalb weniger Sekunden zum Download bereit. Kein Warten auf eine Verarbeitungsqueue, kein Countdown-Timer, keine Registrierungspflicht.
Die Entscheidung zwischen den beiden Formaten hängt vom Einsatzzweck ab und lässt sich in konkreten Szenarien begründen:
Druck und Printproduktion: Druckereien akzeptieren standardmäßig PNG, TIFF oder PDF. AVIF wird in Prepress-Workflows so gut wie nie berücksichtigt. Wer Produktbilder für einen Katalog bereitstellt, kommt an PNG nicht vorbei.
E-Mail-Anhänge: Viele E-Mail-Clients rendern AVIF-Bilder nicht inline. Eine Signatur mit AVIF-Logo zeigt bei der Hälfte der Empfänger nur ein Platzhalter-Icon. PNG funktioniert universell.
Bildbearbeitung ohne Cloud-Zwang: Lokale Tools wie GIMP (ab Version 2.10.22) und Paint.NET lesen AVIF — aber Plugins und Konfigurationen variieren. Wer schnell ein Bild zuschneiden oder einen Hintergrund entfernen will, verliert mehr Zeit mit Plugin-Suche als mit einer Konvertierung.
Transparenz mit maximaler Browser-Unterstützung: AVIF unterstützt Alpha-Kanäle technisch einwandfrei, doch wenn nur ein Browser der Zielgruppe das Format nicht darstellen kann, ist die Transparenz praktisch wertlos. PNG liefert Pixel-genaue Transparenz in jeder Umgebung.
AVIF verwendet einen verlustbehafteten und verlustfreien Kompressionsmodus auf Basis des AV1-Codes. Die Farbdaten sind typischerweise im YCbCr-Farbraum mit 4:2:0-Chroma-Subsampling gespeichert, Alpha-Informationen werden in einem separaten Kanal abgelegt.
PNG nutzt die verlustfreie DEFLATE-Kompression und speichert Pixel entweder als RGB (24 Bit) oder RGBA (32 Bit) im linearen Farbraum oder mit Gamma-Korrektur. Der Konvertierungsprozess zerlegt die AVIF-Daten in einzelne Farb- und Alpha-Informationen, rekonstruiert die ursprünglichen Pixelwerte und speichert sie im PNG-Container mit DEFLATE-Kompression.
Das Ergebnis: Es geht kein Pixel verloren, sofern die AVIF-Datei selbst verlustfrei erstellt wurde. Bei verlustbehafteten AVIF-Dateien sind die Kompressionsartefakte bereits Teil der Bilddaten und werden von der Konvertierung 1:1 übernommen — die Konvertierung fügt keine zusätzlichen Artefakte hinzu. Wer nach der Konvertierung die PNG-Dateigröße reduzieren möchte, kann mit unserem PNG-Kompressor überflüssige Metadaten entfernen und die Kompressionseinstellungen optimieren.
Ein häufiges Problem bei der Konvertierung: Der Alpha-Kanal geht verloren oder wird durch einen weißen Hintergrund ersetzt. Das passiert vor allem bei Desktop-Tools, die AVIF nur teilweise unterstützen und den Alpha-Kanal ignorieren.
Pixes.app liest den vollständigen Alpha-Kanal aus der AVIF-Datei und schreibt ihn direkt in die PNG-Ausgabe. Transparente Bereiche bleiben transparent — keine weißen Ränder, keine Halbtransparenzen, die zu 100 % Deckkraft werden. Das ist besonders relevant für:
— Logos mit Schatten oder weichen Kanten: Halbtransparente Pixel werden exakt übernommen, die Darstellung auf unterschiedlichfarbigen Hintergründen bleibt korrekt.
— Screenshots mit Transparenz: macOS-Bildschirmfotos im AVIF-Format behalten Fensterschatten und abgerundete Ecken in der PNG-Ausgabe.
— UI-Elemente und Icon-Sets: Entwickler, die AVIF-Icons in ein PNG-basiertes Designsystem übernehmen, behalten saubere Maskierungsränder.
Wer eine einzelne Datei umwandelt, verbringt vielleicht 30 Sekunden mit dem Prozess. Bei 50 Produktfotos wird der Aufwand zum Hindernis. Deshalb unterstützt Pixes.app den Upload mehrerer AVIF-Dateien in einem Durchgang.
Laden Sie alle Dateien gleichzeitig hoch — entweder über Drag & Drop oder über den Dateidialog mit Mehrfachauswahl. Jede Datei wird einzeln in PNG konvertiert und steht anschließend separat oder als ZIP-Archiv zum Download bereit. Die Verarbeitung erfolgt parallel, sodass auch größere Mengen nicht proportional länger dauern.
Praktischer Einsatzzefall: Ein Fotograf exportiert seine Bearbeitungen aus Capture One im AVIF-Format und benötigt PNG-Versionen für ein Kundenportal, das kein AVIF akzeptiert. Statt jede Datei einzeln in Photoshop zu öffnen, zu exportieren und zu speichern, werden alle Dateien auf einmal konvertiert.
PNG-Dateien sind in der Regel deutlich größer als AVIF-Dateien mit demselben visuellen Inhalt. Konkrete Größenordnungen hängen von Bildinhalt und Auflösung ab, doch die Relation lässt sich veranschaulichen:
Ein Produktfoto (2048 × 1536 Pixel) mit komplexem Hintergrund benötigt als AVIF (Qualitätsstufe 28) etwa 180–250 KB. Dieselbe Datei als PNG gespeichert belegt 1,5–3 MB, bei fotografischem Inhalt ohne große einfarbige Flächen sogar mehr. Bei Grafiken mit wenigen Farben — Diagrammen, Logos, Illustrationen — fällt der Größenunterschied geringer aus, da PNGs DEFLATE-Kompression solche Bilder effizient komprimiert.
Wenn die Dateigröße nach der Konvertierung ein Problem darstellt, gibt es zwei Optionen: Den konvertierten PNG anschließend mit unserem PNG-Kompressor optimieren oder — falls Transparenz nicht benötigt wird — das AVIF stattdessen in JPEG umwandeln, was bei Fotos eine kleinere Datei als PNG liefert.
Die Wahl zwischen PNG und JPG als Ausgabeformat hat handfeste technische Gründe:
PNG wählen, wenn:
— Transparenz oder Alpha-Kanal benötigt wird
— es sich um Pixelgrafik, Screenshots, Text oder scharfkantige Illustrationen handelt
— die Datei nachbearbeitet werden soll und kein Generationsverlust akzeptabel ist
— Druckdienste PNG explizit verlangen
JPG wählen, wenn:
— es sich um ein Foto ohne Transparenz handelt
— die Dateigröße kritisch ist (Webseitenladen, E-Mail-Versand)
— die Bildqualität auf den ersten Blick identisch sein muss
— das Zielmedium keine Transparenz unterstützt
Für den schnellen Wechsel zwischen den Formaten stehen beide Konverter auf Pixes.app bereit: AVIF zu JPG und die hier beschriebene AVIF-zu-PNG-Konvertierung.